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Dienstag 11. November 2003
Bestandteil grünen Tees stoppt HIV
Tokio (pte) - Wissenschaftler der University of Tokyo http://www.u-tokyo.ac.jp/eng/index.html haben nachgewiesen, dass ein Bestandteil des grünen Tees verhindern kann,
dass HIV sich mit menschlichen T-Zellen verbindet. Das am reichlichsten in diesem Tee vorhandene Catechin Epigallocatechingallat
(EGEC) blockierte in Labortests die Verbindung von HIV mit den CD4 Molekülen der T-Zellen. Diese Moleküle
spielen eine wichtige Rolle beim Infektionsprozess. EGEC zeigte eine starke Affinität für das CD4 Molekül.
Durch ihre Verbindung wurde HIV an der Bindung gehindert. Diese Ergebnisse eröffnen neuen Möglichkeiten
für die klinische Anwendung von EGEC.Es wird davon ausgegangen, dass EGEC für die positiven Wirkungen
des grünen Tees auf die Gesundheit verantwortlich ist. Bereits in der Vergangenheit haben Studien Hinweise
darauf geliefert, dass grüner Tee bei einer ganze Reihe von Erkrankungen wie Krebs und Herzleiden einen positiven
Effekt haben kann. Das Team um Kuzushige Kawai betont jedoch, dass das Teetrinken allein keinen Schutz gegen das
Virus bietet. Weitere Tests seinen notwendig, um zu erforschen, ob EGEC bei der Entwicklung neuer Medikamente gegen
HIV eine Rolle spielen wird. Die im Journal of Allergy and Clinical Immunology http://www.sciencedirect.com/science/journal/00916749 veröffentlichte Studie ist die erste, die einen direkten Zusammenhang zwischen
dem Catechin des grünen Tees und HIV herstellt.
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