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Klassische Teesorten im Überblick    
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Schwarze Tees        
         
Name/ Charakteristik Zubereitung Herkunft    
Assam

Tee aus Assam, Nordindien. Der Tee ist kräftig, würzig und aromatisch und oft Grundlage für starke Ostfriesenteemischungen. Er wird gerne mit Sahne und Zucker (Kluntjes) getrunken.
Zubereitung:
13 Gramm Teeblätter auf 1 Liter kochendes, weiches Wasser, 3-4 Minuten ziehen lassen.
Assam, Nordindien
Ceylon- Dimbula-Distrikt
Aromatischer Tee, würzig, herb, kräftig. Leichtes Zitrus-Aroma. Ergiebig. Highgrown-Tee (Anbau in 130-2500m Höhe). Erntezeit zwischen Dezember und März.


Zubereitung:
12 Gramm Teeblätter auf 1 Liter kochendes, weiches Wasser, 2 Minuten ziehen lassen.
Ceylon (Sri Lanka), Dimbula-Region
Ceylon- Nuwara-Eliya-Distrikt
Sehr aromatisch, frisch-herber Geschmack mit einem Hauch von Zitrus. Highgrown-Tee (Anbau in 130-2500m Höhe). Erntezeit: ganzjährig.

Zubereitung:
13 Gramm Teeblätter auf 1 Liter kochendes, weiches Wasser, 2 Minuten ziehen lassen.
Ceylon (Sri Lanka), Nuwara-Eliya- Region
Ceylon- Uva-Distrikt
Herzhafter Geschmack, kräftig, vollmundig, herb und aromatisch. Highgrown-Tee (Anbau in 130-2500m Höhe). Leichtes Zitrus-Aroma. Erntezeit zwischen Juli-September.

Zubereitung:
11 Gramm Teeblätter auf 1 Liter kochendes, weiches Wasser, 2 Minuten ziehen lassen.
Ceylon (Sri Lanka), Uva-Region
Darjeeling Autumnal
Geerntet wird dieser Tee nach dem Monsunregen zwischen Oktober und November an den Südhängen des Himalya. Buntes Teekorn mit leichtem und feinen Aroma, der Tee erreicht jedoch nicht ganz die Geschmacksfülle des First oder Second Flush. Wenig Gerbsäure. ->
Zubereitung:
11 Gramm Teeblätter auf 1 Liter kochendes, weiches Wasser, 3 Minuten ziehen lassen.
Darjeeling, Nordindien
Darjeeling First Flush
Spitzentee mit zartem, blumigen Aroma mit einer leichten bitteren Note, geerntet an den Hängen des Himalaya im Februar/ März nach der Winterpause. Oft als Flugtee bezeichnet, weil der Tee im Frühjahr nach Europa eingeflogen wird. Heller als der Second Flush und nuancenreich. ->

Zubereitung:
11 Gramm Teeblätter auf 1 Liter kochendes, weiches Wasser, 3 Minuten ziehen lassen.
Darjeeling, Nordindien
Darjeeling Second Flush
Die Pfückperiode zwischen Mai und Juni liefert meist excellente und edle Qualitäten und besondere, hocharomatische Geschmackserlebnisse. Das Aroma ist feinwürzig, nuancenreich, kräftig und leicht nussig, der Tee ist duftig mit kupferroter Tasse. ->

Zubereitung:
11 Gramm Teeblätter auf 1 Liter kochendes, weiches Wasser, 3 Minuten ziehen lassen.
Darjeeling, Nordindien
Java
Aufgrund der idealen klimatischen Bedingungen liefert die indonesische Insel das ganze Jahr über eine gleichbleibende Qualität. Der Javatee wird hauptächlich für Mischungen (Blends) genutzt und ist würzig und kräftig, hat jedoch nicht viele Nuancen. ->

Zubereitung:
12 Gramm Teeblätter auf 1 Liter kochendes, weiches Wasser, 3 Minuten ziehen lassen.
Java, Indonesien
Keemun
Chinesischer Blatt-Tee unterschiedlicher Qualität mit wenig Koffein und Gerbsäure. Der Tee ist daher magenfreundlich und ideal für den Abend. Aromatisch, zart und leicht würzig im Geschmack mit rotbrauner Tasse.

Zubereitung:
12 Gramm Teeblätter auf 1 Liter kochendes, weiches Wasser, 2 Minuten ziehen lassen.
Keemun, Provinz Anhui, China
Nilgiri
Indischer Tee, angebaut in Höhenlagen zwischen 800 und 2000m mit frischem, lebhaften Aroma und leichter Zitrus-Note. Der Tee erinnert in der Trockenperiode zwischen Januar und März an die Ceylontees. ->

Zubereitung:
12 Gramm Teeblätter auf 1 Liter kochendes, weiches Wasser, 3 Minuten ziehen lassen.
Nilgiri, Südwestindien
Oolong
(=chin.: "Schwarzer Drache"). Halbfermentierter Tee, bei dem der Fermentationsprozess abgebrochen wird. Der Tee wird in Formosa (Taiwan) und China angebaut. Die Inhaltsstoffe entsprechen dem des grünen Tees; der Geschmack ähnelt dem schwarzer Tees, ist jedoch zarter und feiner. ->

Zubereitung:
12 Gramm Teeblätter auf 1 Liter kochendes, weiches Wasser, 3 Minuten ziehen lassen.
Taiwan, China
Sikkim
Tee aus dem gleichnamigen Anbaugebiet nahe Nepal und Tibet, direkt neben Darjeeling. Edler und feiner Tee, der jedoch nicht die Leichtigkeit eines Darjeelings erreicht. Einzige Plantage des Königreichs ist Temi. Duftig, blumig und aromatisch. ->

Zubereitung:
13 Gramm Teeblätter auf 1 Liter kochendes, weiches Wasser, 2 Minuten ziehen lassen.
Sikkim, Nordindien
Yunnan
Chinesischer Tee aus der gleichnamigen Provinz mit brauner Tasse und vollem Aroma. Der Geschmack hat eine erdige Note.

Zubereitung:
12 Gramm Teeblätter auf 1 Liter kochendes, weiches Wasser, 3 Minuten ziehen lassen.
Yunnan, Südwestchina
         
Grüne Tees        
         
Bancha
(="Großblatt-Tee") Der hellgrüne Bancha-Tee besteht vorwiegend aus großen Blättern, die erst gegen Ende der Saison geerntet werden. Er schmeckt frisch und leicht grasig. Dem Tee werden heilende Wirkungen bei Krebspatienten zugeschrieben. Der Tee enthält viel Kalzium und wenig Koffein.

Zubereitung:
11 Gramm Teeblätter auf 1 Liter Wasser (80° C), 1 Minute ziehen lassen.
Shizuoka (Japan)
Chun Mee
Tee aus verschiedenen Anbaugebieten in einfacher Mediumqualität. Die besten Qualitäten liefern China und Taiwan. Frisch-herb im Geschmack mit gelblicher Tasse.

Zubereitung:
12 Gramm Teeblätter auf 1 Liter Wasser (90° C), 1 Minute ziehen lassen.
China, Taiwan, Japan und Indien
Lung Ching
(="Drachenquelle"/"Drachen- brunnen"). Sehr feiner, erlesener chinesischer Tee mit fruchtig-blumigen Geschmack und leichter süßlicher Note. Der Lung Ching ist einer der beliebtesten Tees in China und war der Tee des Kaisers im 18. Jahrhundert ->

Zubereitung:
13 Gramm Teeblätter auf 1 Liter Wasser (70° C), 2 Minuten ziehen lassen.
Provinz Zhejiang, China
Gunpowder
(="Schießpulver"). Der Tee wird so genannt, weil die Teeblätter zu kleinen Kugeln gerollt werden, die an Schrotkugeln erinnern; beim Aufgießen knistern die Blätter. Der Geschmack ist herb und kräftig. Je kleiner die Kugeln, desto besser die Qualität. Gunpowder ist der beliebteste grüne Tee. ->

Zubereitung:
12 Gramm Teeblätter auf 1 Liter Wasser (90° C), 1 Minute ziehen lassen.
Provinz Zhejiang, China
Gyokuro
Gyokuro (="edler Tautropfen") ist ein Schattentee, der wenige Wochen vor der Ernte abgedunkelt wird. Dadurch entfalten sich die Wirkstoffe der Pflanze besonders gut. Der Tee enthält viel Koffein, aber wenig Gerbstoffe. Der Tee ist einer der edelsten Japans.
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Zubereitung:
12 Gramm Teeblätter auf 1 Liter Wasser (60° C), 2 Minuten ziehen lassen.
Uji-Distrikt bei Kyoto, Japan
Matcha
Sehr hochwertiger, edler japanischer Pulvertee mit tiefgrüner Farbe. Tee der japanischen Teezeremonie. Der Teestrauch wächst im Schatten, um ein besonders hohes Aroma zu erzielen. Der Tee schmeckt sehr intensiv, fein-herb und enthält neben viel Karotin die Vitamine A und D.
Zubereitung:
3-5 Gramm des Pulvers in einer Matcha-Schale (30-400ml) mit weichem Wasser (60° C) übergießen und mit einem Bambus-Besen nach traditioneller Art schaumig rühren.
Uji-Distrikt bei Kyoto, Japan
Sencha
(="Gedämpfter Tee") Gelblich-grüner, heller Tee, wird in Japan am häufigsten getrunken und produziert. Der Geschmack ist leicht herb und frisch mit einer Spur Süße. Die erhältlichen Qualitäten sind sehr unterschiedlich. Je dunkler das Blatt, desto besser die Qualität.

Zubereitung:
Einfacher Sencha: 11 Gramm Teeblätter auf 1 Liter Wasser (90° C), 1 Minute ziehen lassen.
Hochwertiger Sencha: 12 Gramm Teeblätter auf 1 Liter Wasser (75° C), 3 Minuten ziehen lassen.
Shizuoka (Japan), Taiwan, China